Neuigkeiten

Nagelpilzbehandlung mittels Laser

Nagelpilzerkrankungen (Onychomycose) betreffen ca. 20% aller 40-60 Jährigen. Bisherige Behandlungsoptionen mit monatelang applizierten innerlichen oder äußerlichen Arzneimitteln (Cremes, Lacke, Tabletten) führen häufig nur zu unbefriedigenden Behandlungserfolgen oder bergen das Risiko von systemischen unerwünschten Nebenwirkungen.

Mit dem Neo:YAG-Footlaser kann der Nagelpilz in ca. 70% mit nur einer Behandlung vollständig entfernt werden. Dies konnte anhand von weltweit mehr als 100.000 erfolgreich durchgeführten Behandlungen bestätigt werden. Im Rahmen der Untersuchungen konnten Nebenwirkungen ausgeschlossen werden.

Die Behandlungskosten werden derzeit nur durch die privaten Krankenversicherungen (PKV) getragen

DermoDyne®-Lichtimpfung: UV-freie Lichttherapie zur Behandlung der Neurodermitis, Psoriasis und chronischer Ekzeme

Die  „Dermodyne®-Lichtimpfung“ ist ein innovatives Verfahren zur Therapie schwerer und hartnäckiger Hautekzeme, z.B. im Rahmen der Neurodermitis oder der Psoriasis.

Bei dieser Behandlung wird die Wirkung speziell gefilterter Lichtimpulse aus dem Blaulicht-Bereich auf das Immunsystem der Haut ausgenutzt und so eine nachhaltige Besserung der Ekzeme erzielt. Das Lichtspektrum enthält keine Ultraviolettstrahlung, so dass schädliche Wirkungen (Induktion von Hautkrebs und seiner Vorstufen) ausgeschlossen sind und die Therapie auch bei Kindern risikolos eingesetzt werden kann.

Informationen zur Effizienz dieser Therapie und ihrer Überlegenheit zur Therapie mit Kortison-haltigen Externa, der UV-Lichttherapie und der Therapie mit Biologicals finden Sie hier (wiss. Artikel vom 8. Juni 2011) und hier (Focus Online) .

Wir bieten in unserer Praxis die „Dermodyne®-Lichtimpfung“ mit dem Palm-Cure® Gerät der Firma Optomed zur Therapie einzelner Körperbereiche, z.B. der Hände und Füße, an. Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Firma OPTOMED: www.optomed.de

Die Behandlungskosten orientieren sich am individuellen Behandlungsaufwand und werden nach Antragstellung von vielen Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungen, und auf der Basis von Einzelfallprüfungen, von einigen privaten Krankenversicherungen und gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Eine Behandlung im Rahmen einer normalen Überweisung ist derzeit leider nicht möglich.

Mesotherapie & Wissenschaft

Seit 1952 nimmt die Mesotherapie mit der lokalen Applikation von Medikamenten im französischen Gesundheitssystem eine feste Stellung ein. Ein Abdriften der Mesotherapie auf gewinn-orientiertes, wenig wissenschaftlich belegtes paramedizinisches Gebiet wurde 2002 mit der Einführung des staatlich anerkannten interuniversitären Diploms für Mesotherapie verhindert.
Im Interesse, die Wirksamkeit mesotherapeutischer Therapieoptionen durch Studien zu belegen, wird seit Juni 2009 der wissenschaftliche Ausschuss der französischen Gesllschaft für ästhetische Mesotherapie von mir geleitet.

Video-Sprechstunde

Im Interesse, unsere Patientenbetreuung weiter zu optimieren, bieten wir unseren Bestands-Patienten nach Rücksprache die Möglichkeit, uns im Rahmen einer Video-unterstützten Sprechstunde zu konsultieren.

Impfung zum Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung)

Humane Papillomviren (HPV) sind eine große Gruppe weit verbreiteter Krankheitserreger. Sie infizieren vorrangig Zellen der Haut und der Schleimhäute. Manche dieser Viren führen zu eher harmlosen Zellveränderungen, zum Beispiel Warzen. Eine Infektion mit anderen Papillomvirustypen steigert jedoch das Risiko für Krebsvorstufen und Krebs an den Geschlechtsorganen und am After. Die häufigste durch HPV hervorgerufene Krebserkrankung ist Gebärmutterhalskrebs, fachsprachlich Zervixkarzinom.

Schutz vor den beiden häufigsten krebsauslösenden Virustypen HPV 16 und 18 bietet eine Impfung. Wissenschaftliche Studien belegen, dass durch den Einsatz der Impfung weniger Frauen an behandlungsbedürftigen Veränderungen am Gebärmutterhalskrebs erkranken. Langfristig könnte auch die Rate an Gebärmutterhalskrebs gesenkt werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt die HPV-Impfung in Deutschland für Mädchen und weibliche Jugendliche zwischen dem 9 und 17 Jahr.

Seit dem 1. April 2011 ist diese Impfung in die bestehende Impfvereinbarung mit den Verbänden der Krankenkassen in Hessen aufgenommen worden und wird in unserer Praxis angeboten.



Kostenübernahme

Da sich die Empfehlung der STIKO derzeit nur an Mädchen von neun bis 17 Jahre richtet, müssen Interessierte anderen Alters bei ihrer jeweiligen Kasse erfragen, ob diese auch außerhalb der STIKO- Empfehlung die Kosten trägt.

Für Personen, die privat versichert sind, gilt der jeweilige Versicherungsvertrag. Es empfiehlt sich, die Kostenübernahme vorab mit der entsprechenden Kasse abzuklären. In der Regel übernehmen private Krankenkassen diejenigen Impfungen, die von der Ständigen Impfkommission empfohlen werden.

    Interview mit Prof. Harald zur Hausen (Quelle: DKFZ) zum Zusammenhang von Infektionen durch HPV-Viren mit Gebährmutterhalskrebs sowie der Relevanz einer Impfung: